Aktuelles

Alternative Bedarfsvorhersage für COVID-19 Intensivbetten

Prof. Dr. Dr. Perikles Simon, Leiter der Abteilung Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, warnt vor überzogenen Prognosen der Fall- und Todeszahlen infolge der aktuellen Corona-Pandemie.

Die Exponentialrechnungen, die den Vorhersagen zugrunde liegen, seien mit einem gewaltigen Manko behaftet. Prof. Simon warnt vor Panikmache und schlägt eine lineare Berechnungen zur Ermittlung des Bedarfs an Intensivbetten vor. Er erläutert dies im Folgenden Beitrag:

Alternative Bedarfsvorhersage für COVID-19 Intensivbetten

 

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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Studien-, Lehr- und Prüfungsbetrieb

 

Liebe Sportstudierende, liebe Mitarbeiter*innen, liebe Freunde des Sports,

zunächst wünschen wir Ihnen und Ihren Familien und Freunden Kraft und vor allem Gesundheit in dieser schwierigen Zeit. Die Entwicklungen zum Corona-Virus veranlasste die Johannes Gutenberg-Universität Mainz weitreichende Maßnahmen zu treffen. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf den tagesaktuellen Internetseiten der JGU:  

Tipps

Seien Sie besonnen und achten Sie auf Ihre Gesundheit und der Ihrer Mitmenschen. Bitte folgen Sie den Hinweisen der universitären und natürlich der für unsere Gesundheit verantwortlichen Autoritäten.

Bleiben Sie gesund! Allen Betroffenen wünschen wir gute Besserung!

 


Im Folgenden werden Vorkehrungen aufgeführt, die das Sportinstitut Mainz direkt betreffen.

Sportstätten am Sportinstitut

Alle Hallen und Außenanlagen am Sportinstitut Mainz bleiben ab dem 16. März bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. Dies betrifft die Trainingszeiten von Sportstudierenden und Sportvereinen als auch die Kurse des Allgemeinen Hochschulsports (AHS).

 

Einführungsveranstaltungen für Erstsemester

Die für den 7. April am Sportinstitut vorgesehenen Einführungsveranstaltungen für neu eingeschriebene Sportstudierende werden abgesagt. Es wird zeitnah ein Online-Informationsangebot zur Verfügung gestellt.

 

Sprechzeiten

Um die persönlichen Kontakte auf das erforderliche Minimum zu beschränken, wurden statt der persönlichen Sprechzeiten überwiegend telefonische Beratungsangebote eingerichtet. Anliegen können weiterhin auch per Post oder Email an das Studienbüro Sport gerichtet werden.

 

Hausarbeiten, Klausuren, mündliche Prüfungen, Abschlussarbeiten am FB02

  • Hausarbeiten
    Die Abgabe von Hausarbeiten soll nur noch elektronisch direkt an den/die Betreuer(in) und/oder postalisch erfolgen.
    Falls die Abgabefrist nicht eingehalten werden kann, sollen sich die Studierenden via E-Mail direkt an ihre(n) Betreuer(in) wenden (siehe Kontaktdaten der Mitarbeiter*innen des Sportinstituts)

 

  • Klausuren, mündliche Prüfungen, Bachelor- und Masterarbeiten am FB02
    Um unterschiedliche Informationsstände zu vermeiden, möchten wir auf die Seiten des Prüfungsamtes des Fachbereichs 02 und auf das Informationsangebot der Abt. Studium und Lehre verweisen.
    Das Prüfungsamt des FB02 arbeitet weiter, ist aber für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Die Beratung der Studierenden erfolgt telefonisch und/oder per Email.

 

Veranstaltungen

  • Der diesjährige Absolventenball, der am Freitag, den 26. Juni geplant war, ist abgesagt, um den Gästen keinem Risiko auszusetzen. Ob der Absolventenball zu einem späteren Termin nachgeholt werden kann, lässt sich derzeit noch nicht absehen.
  • Der TrainingDay zur Vorbereitung der Sporteignungsprüfung, der von der Fachschaft Sport für den Samstag, den 25. April geplant wurde, muss bedauerlicherweise ersatzlos entfallen.  
  • Die Bundesfachschaftentagung (BuFaTa), die vom 21. bis 24. Mai 2020 am Mainzer Sportinstitut hätte stattfinden sollen, wurde leider abgesagt.  

 

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Dr. Daniel Pfirrmann erhält GLK-Förderpreis

Das Gutenberg Lehrkolleg der JGU Mainz (GLK) fördert das Projekt „Translationaler Ansatz in der pädiatrisch onkologischen Trainingstherapie“, welches von Dr. Daniel Pfirrmann in Zusammenarbeit dem Team um Prof. Dr. med. Jörg Faber, Leiter des Kinderonkologischen Zentrums an der Universitätsmedizin Mainz, realisiert wird.

Das Projekt richtet sich an Studierende des Studiengangs Master of Science "Sportwissenschaft – Gesundheitsförderung und Therapie durch Sport”, die neben der Vermittlung von Fachkompetenzen im Bereich Sporttherapie der pädiatrischen Onkologie konkrete Einblicke in ein mögliches künftiges Berufsfeld erhalten werden. Ziel ist es, einen neuen inhaltlichen Fokus im Studium anzubieten, der es ermöglicht, das Gelernte zu transferieren und praktisch anzuwenden. Studierende werden unter professioneller Anleitung den funktionellen Status von Patienten standardisiert evaluieren, daraus individuelle trainingstherapeutische Maßnahmen ableiten und diese im Nachhinein auswerten und kritisch beurteilen. Mit der Prämierung ist eine finanzielle Förderung von € 14.760,- bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 verbunden.

Das Institut für Sportwissenschaft gratuliert recht herzlich zu diesem Förderpreis und freut sich, dass  hierdurch ein besonders attraktives interdisziplinäres Lehrprogramm mit praktischer klinischer Anwendung im Bereich der pädiatrischen Onkologie angeboten werden kann.

LINKS:

 

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Mainzer Sportstudent Niklas Kaul ist "Sportler des Jahres"

Bei der diesjährigen bundesdeutschen Wahl zum "Sportler des Jahres" jubelten zwei Leichtathletik-Stars: Malaika Mihambo, Weltmeisterin im Weitsprung, und Zehnkampfweltmeister Niklas Kaul.
Niklas Kaul  (Foto: imago images / Sven Simon)

Als bisher jüngster Zehnkampfweltmeister in der Leichtathletikgeschichte gewann Niklas Kaul im Oktober Gold bei der WM in Doha. Nach dem Sensationssieg von Katar hatte der Mainzer Student für Sport und Physik an der Johannes Gutenberg-Universität bei der Wahl zum "Sportler des Jahres" wieder mal die Nase vorn. Zweiter wurde Triathlet Jan Frodeno und dritter Skispringer Markus Eisenbichler.

Das Institut für Sportwissenschaft gratuliert recht herzlich zu diesem Erfolg!

SWR TV-Beitrag

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Nachweis der Sporteignungsprüfung kann nachgereicht werden

Für Bewerbungen für das Sommersemester 2020 wird den Bewerberinnen und Bewerbern für Sport (B.A. und B.Ed.) an der JGU Mainz die Möglichkeit eingeräumt, den Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung nachzureichen.

Bei der Bewerbung für die Zulassung:
- zum Sommersemester (Bewerbungsfrist 15.1.): bis zum 01. März.
- zum Wintersemester (Bewerbungsfrist 15.7.): bis zum 01. September.

Wenn die Eignungsprüfung nicht an einer rheinland-pfälzischen Universität gemacht wurde, muss diese anerkannt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter hier.

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Internationales Forschungsprojekt in der Sportmedizin

Gefördert von dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland haben Forscher der litauischen Sportuniversität (Prof. M. Brazaitis, Dr. N. Eimantas und Doktor M. Černych) in Kooperation mit der Abteilung Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation des Instituts für Sportwissenschaft Mainz (Dr. E. Neuberger und Prof. P. Simon) ein Forschungsprojekt, über die "Belastungsabhängige Kinetik von freier zellulärer DNA und spezifischer Muskel-DNA nach DOMS induzierenden Übungen", durchgeführt.

Das Ziel des Vorhabens war es, die Verläufe von frei zirkulierender DNA (cfDNA) und weiterer klassischer Marker, wie Interleukine-6 (IL-6) und Kreatin Kinase (CK), nach initiiertem, zeitversetzt auftretendem Muskelkater zu untersuchen. Nach 50 Drop Jumps zeigte sich ein signifikanter Anstieg der cfDNA, welcher nach 45 Minuten wieder verschwand. Der erste Peak eines zeitversetzten cfDNA-Anstiegs erfolgte 6h nach der Belastung, ähnlich zu CK.

Die Ergebnisse wurden auf der 12. Konferenz der Baltischen Gesellschaft für Sportwissenschaften in Litauen präsentiert. In einem nächsten Schritt werden, neben der Kinetik der absoluten cfDNA-Konzentration, muskelspezifische DNA-Sequenzen (ms_cfDNA) untersucht. Die Analyse beruht dabei auf de-methylierten DNA Sequenzen, die als Hauptregulatoren der Muskelzellentwicklung dienen. Idealerweise erbringt dies einen Marker zur hochspezifischen und sensitiven Detektion von Muskelverletzungen, wodurch chronisches Übertraining künftig verhindert werden könnte.

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Dr. Robert Collette zum Sprecher der dvs-Kommission Schwimmen gewählt

Auf der diesjährigen Sitzung der Kommission Schwimmen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), die während der Fachtagung „Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule - Bewegungserlebnisse und Sicherheit am und im Wasser“ am 4.-5. Dezember 2019 in Dresden stattfand, wurde Dr. Robert Collette vom Institut für Sportwissenschaft der JGU Mainz zum neuen Sprecher gewählt. Damit wechselt Dr. Andreas Hahn (Universität Halle-Wittenberg) nach 15-jähriger Amtszeit als Sprecher zusammen mit Ilka Staub (DSHS Köln) in den Sprecherrat.

v.l.n.r.: Dr. Kathleen Golle (Universität Potsdam), Dr. Robert Collette (Universität Mainz), Janina-Kristin Götz (Universität Bochum), Dr. Detlef Beise (Universität Leipzig), Dr. Andreas Hahn (Universität Halle-Wittenberg), Dr. Miriam Hilgner (Universität Darmstadt), Dr. Gerlinde Hemmling (Universität Frankfurt) & Daniel Großarth (Universität Göttingen). Foto: Hans-Jürgen Gruner, evoletics

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DHM Vorrunde im Damenhandball – Hattrick geschafft!

Nach 2017 und 2018 schafften es die Handballerinnen der JGU Mainz auch 2019, sich für das Final-Four-Turnier um die deutsche Hochschulmeisterschaft im Damenhandball zu qualifizieren.

Am 03. Dezember traten 10 tapfere Damen die Reise nach Göttingen an, um sich dort letztendlich knapp aber nicht unverdient gegen Gastgeber der Uni Göttingen und die Auswahl der Ruhr-Universität Bochum durchzusetzen. Vor allem der ungewohnte Verzicht auf das Harz beeinflusste alle drei Partien erheblich.
Bedanken möchte sich das Team bei den Gastgebern aus Göttingen für die hervorragende Organisation und bei beiden Teams aus Göttingen und Bochum für stets fair geführte Spiele. "Ich freue mich bereits auf die nächsten Turniere mit dieser sympathischen Truppe", lautete das Resumée von Betreuer Christian Winter.

DHM Vorrunde im Damenhandball
v.l.n.r. (vorne): Ina Bühl, Juliane Dold, Josi Dingeldein, Linda Bach, Isa Graebling (hinten): Christian Winter, Leonie Gratzl, Leonie Moormann, Anika Schmitt, Rebecca Büßer, Vanessa Weber
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Woche des inklusiven Sports am Institut für Sportwissenschaft

„Thinking out of the box” – unter diesem Motto wurde in der Woche vom 11.-15.11.2019 das Thema Inklusion im Sport sowohl in der Theorie als auch der Praxis gelebt.

Ziel war es in der Woche des inklusiven Sports im Rahmen des Projektes Sport/sozial Begegnungen zu schaffen, Ängste abzubauen und vor allem vielfältige Möglichkeiten aufzuzeigen. Sport in sozialer Verantwortung heißt auch, die Studierenden fit für die inklusive Praxis zumachen.

Tänzerin Hannah Uerschelen zeigt den Studierenden den Rollstuhltanz.

„Sport muss viel ausdiffernzierter betrachtet und gelebt werden“, so Jörg Köhler Sportlehrer an der IGS in Nieder-Olm und selbst Rollstuhlfahrer. Er brachte seinen „Handwerkskoffer“ mit und zeigte den Master Lehramsstudierenden ganz praktische Tipps, wie Inklusion im Sport gelingen kann. „Das oberste Ziel sollte es sein, dass jeder mitmachen kann, auch wenn das heißt, dass unterschiedliche Aufgaben gestellt werden müssen“. Eine Fragestellung ist für ihn ganz entscheident: „Was können wir tun, damit du mitmachen kannst?“. Kreativität und auch Humor seien hierfür ganz besonders wichtig, vor allem aber auch, dass man innerhalb der Gruppen einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander pflegt.

Weiterlesen "Woche des inklusiven Sports am Institut für Sportwissenschaft"

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Dr. Fabian Steinberg erhält Ruf an die Louisiana State University

Dr. Fabian Steinberg

Unser langjähriger Kollege Dr. Fabian Steinberg erhielt eine Professur an der School of Kinesiology an der Louisiana State University (LSU). Die Universität ist die größte Hochschule des Bundesstaates Louisiana.

In seiner neuen Position als Assistant Professor wird Fabian Steinberg Kurse zu motorischem Lernen und motorischem Verhalten geben. Wissenschaftlich wird er die in Mainz begonnene Arbeit fortführen und weiter intensiv in den Themenfeldern "Psycho-physiologische Aspekte im Sport und in extremen Umweltbedingungen" und "Effekte und Synergien körperlicher Aktivität und tDCS auf kognitive Funktionen und motorisches Lernen" forschen.

Fabian Steinberg war seit 2013 am Institut für Sportwissenschaft der JGU tätig. Wir wünschen ihm beruflich und privat alles Gute.

 

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